Die Arena – Grausame Spiele

Rezensionsexemplar / Werbung: Danke an den Wunderlich Verlag

Klappentext:

London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum “Zirkus” gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern.
Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil – sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 15 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein – und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht – und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben stehen und wendet sich gegen seine eigene Klasse – für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt. Um sie zu retten, begibt er sich in tödliche Gefahr.

(Quelle: Amazon)


Meine Meinung:

Eine spannende, schockierende und Nerven aufreibende Dystopie. Eine Story über einen Zirkus aus einer anderen Zeit. Das Buch sieht vom Cover schon super aus, doch hinter dem Schutzumschlag verbirgt sich ein wunderschöner Buchdeckel. Einfach so perfekt und passend zu der Geschichte.

Ich brauchte etwas Zeit um die ausdrücke Pure und Dregs klar zu verstehen. Was bedeuten diese Gesellschaftsschichten und wie Leben sie? Zwei so unterschiedliche Lebensweisen treffen aufeinander. Das ist gar nicht so einfach und doch schaffen es Ben und Hoshiko sich zu verlieben.

Hoshiko als Artistin gefällt mir sehr gut. Sie wirkt lieb und nett, doch weiß sie ganz genau was sie möchte. Sie hasst die Pure, was sie auch jeden von ihnen spüren lässt. Auch Ben hat es nicht leicht mit Hoshiko. Doch wenn man in so einer Gesellschaft lebt und aufwächst, ist es kein Wunder das sie von allen schlecht denkt. Das selbe gilt auch für Ben. Ben ist so behütet aufgewachsen, das er keine Ahnung hat was in seiner Welt eigentlich los ist. Er sieht nur das, was andere behaupten, ” was gut sein soll”.

Auch wenn ich einige Dinge geschmacklos fand,

Spoiler
Leichen als Zombies verkleiden, Reste von Menschen in Truhen und Einmachgläsern

muss ich einfach sagen, das Buch hat mir echt gut gefallen. Von der ersten bis zur letzten Seite, fand ich es mega spannend, war gefesselt und schockiert von den Ereignissen. Fasziniert von den Charakteren und das Miteinander unter den Artisten, so ein großer Zusammenhalt in einer schrecklichen Welt.

Die Welt der Dregs und Prues finde ich gut beschrieben, auch wenn ich gerne mehr über die Dregs erfahren hätte. Ich bin sehr gespannt was im 2.Teil auf mich zu kommt. Das Buch kann ich euch echt empfehlen. Was mir sehr gut gefallen hat, das die blutigen Szenen nur angeschnitten wurden. Da ich solche Szenen nicht mag, war ich sehr positiv überrascht. Es war genau das richtige maß von den Erklärungen der Situation.


© Cover: Wunderlich Verlag © Kronen: von Pixabay/PhotoScape

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